Der sichere Stand

 

Der sichere Stand

Ausgang für jeden Schuss ist ein sicherer Stand. Eine falsche Körperhaltung führt nicht nur zu einem schlechten Schussbild sondern kann auch zu Problemen mit der Wirbelsäule führen. Die Füße stehen etwa schulterbreit auseinander fest auf dem Boden. Der Winkel zur Scheibe sollte zwischen 0° und 30° liegen. Ein noch stärker geöffneter Stand ist möglicherweise stabiler, allerdings besteht hier die Gefahr, dass durch die Verdrehung der Wirbelsäule die Bandscheiben übermäßig belastet werden. Eine Möglichkeit den persönlich optimalen Stand zu finden ist, bei vollem Auszug das Visier ins Ziel zu bringen und dann die Augen kurz zu schließen. Öffnet man nun die Augen, sollte das Visier weiterhin im Ziel stehen. Ist dies nicht mehr der Fall, wird die Position der Füße korrigiert, bis das Visier wieder ausgerichtet ist. Die Beine bleiben gestreckt sollten aber nicht durchgedrückt sein. Wichtig ist es beide Beine gleichmäßig zu belasten. Das hintere Bein sollte keinesfalls stärker belastet werden. Dies würde zu ungewollten Bergauf-Schüssen führen. 



                     Offener Stand                                       Neutraler Paralleler Stand

                                                      
 
Körperspannung
Die Bauchmuskulatur ist leicht angespannt und wirkt so einem Hohlkreuz und Problemen mit der Wirbelsäule entgegen.
Ein leichtes nach vorne Lehnen des gesammten Körpers aktiviert die Beinmuskulatur und hilft somit einen festen Stand einzunehmen und beizubehalten.
Für weitere Stabilität kann die Gesäßmuskulatur angespannt werden und das Becken in eine aufrechte Position gekippt werden (erfordert Übung!).
Außerdem kann das Brustbein leicht richtung Bauchnabel gedrückt werden, um auch eine Stabilität im Oberkörper zu erreichen.

Die Körperspannung ist während des gesammten Schießvorganges bis zum Nachhalten des Bogens aufrecht zu erhalten!!